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Unfall – was tun? Die 7-Punkte-Checkliste

Im Schockmoment vergisst man die Hälfte. Diese sieben Schritte in dieser Reihenfolge reichen, um nichts Wichtiges zu versäumen.

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Die 7 Schritte

1. Anhalten, Warnblinker, Warnweste, Unfallstelle absichern (Pannendreieck). 2. Verletzte? Erste Hilfe + Notruf 144/112 – dann ist auch die Polizei Pflicht. 3. Fotos: Fahrzeugpositionen, Schäden, Kennzeichen, Umgebung, Bremsspuren. 4. Daten austauschen: Name, Kennzeichen, Versicherung. 5. Europäischen Unfallbericht gemeinsam ausfüllen. 6. Zeugen notieren. 7. Kein Schuldanerkenntnis unterschreiben – auch nicht mündlich zusagen.

Wann muss die Polizei kommen?

Bei Verletzten immer (Pflicht!). Bei reinem Sachschaden nur, wenn Beteiligte ihre Identität nicht nachweisen können oder man sich nicht einigt – dann kann die Amtshandlung kostenpflichtig sein (Blaulichtsteuer). Danach: Fotos an uns, wir übernehmen Kalkulation, Versicherungskontakt und Reparatur.

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Häufige Fragen

Was ist der Europäische Unfallbericht? +

Ein standardisiertes Formular, das beide Seiten ausfüllen – es beschleunigt die Abwicklung enorm. Gratis bei uns abzuholen oder bei deiner Versicherung.

Muss ich den Unfall meiner Versicherung melden? +

Ja, zeitnah – auch wenn du nicht schuld bist (Obliegenheit). Wir helfen bei der Formulierung.

Darf ich das Auto noch fahren? +

Nur wenn es verkehrssicher ist (Licht, Lenkung, Bremsen, keine scharfen Kanten). Im Zweifel: stehen lassen, wir holen es ab.

Der Gegner drängt auf private Einigung – gute Idee? +

Vorsicht: Verdeckte Schäden sind bei Karosserie häufig. Erst kalkulieren lassen, dann entscheiden.

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