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Wie Autolack aufgebaut ist – und warum dich das interessieren sollte

Vier Schichten, zusammen dünner als ein menschliches Haar breit ist: Wer den Lackaufbau versteht, versteht jede Reparatur-Empfehlung.

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Die vier Schichten

Grundierung schützt das Blech vor Korrosion und sorgt für Haftung. Füller gleicht Unebenheiten aus und federt Steinschläge ab. Basislack trägt die Farbe und Effekte (Metallic, Perleffekt). Klarlack versiegelt alles gegen UV, Chemie und Kratzer – er macht den Glanz.

Was das für Schäden bedeutet

Kratzer nur im Klarlack: polierbar. Kratzer bis in den Basislack: Farbe sichtbar verletzt – Spot-Repair oder Lackierung. Kratzer bis auf Füller/Grundierung (heller Grund) oder Blech: dringend handeln, sonst Rost. Genau deshalb reicht uns meist ein scharfes Foto, um dir die ehrliche Empfehlung samt Fixpreis zu geben.

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Häufige Fragen

Warum sind Metallic-Reparaturen teurer? +

Effektpigmente müssen in Ausrichtung und Dichte zum Original passen – das braucht Erfahrung und Beilackierung der Übergänge.

Was ist eine Lackschichtdicken-Messung? +

Ein Messgerät zeigt, ob und wie stark nachlackiert wurde – Standard bei Gebrauchtwagen-Checks und bei uns vor jeder Reparatur-Empfehlung.

Schadet Polieren dem Lack? +

Maßvoll nicht – jede Politur trägt aber minimal Klarlack ab. Deshalb: gezielt polieren statt regelmäßig „nachschleifen“.

Warum blättert Lack manchmal großflächig ab? +

Meist Haftungsfehler früherer Billiglackierungen – die einzelnen Schichten verbinden sich nicht richtig.

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